03.02.2012

Vom Wasserturm zum Atomium

Per Rad in vier Tagen von Borken nach Brüssel

„Ich möchte jedes Jahr eine Radtour in ein europäisches Land organisieren und durchführen. Dabei soll das Wissen über unsere Nachbarn verbessert und das gegenseitige Kennenlernen von Mensch zu Mensch gefördert werden“, betonte Stadtjugendpflegerin Steffi Schulte bei der Vorstellung ihrer geplanten Radtour 2012.

Die Premiere im vergangenen Jahr führte die knapp 50 Teilnehmer vom Wasserturm zum Mont Blanc. Das Ziel der diesjährigen Radtour führt vom 18. Juli bis zum 22. Juli in die belgische Hauptstadt Brüssel. Eine Stadt, in der die wichtigsten Institutionen der Europäischen Union ihren Sitz haben.


Sie starteten im vergangenen Jahr zur Radtour von Borken in Richtung Mont Blanc. Auf eine ähnlich große Reisegruppe setzt Stadtjugendpflegerin Steffi Schulte auch in diesem Jahr. Dann heißt es allerdings: Vom Wasserturm zum Atomium.


Warum Radtour
Auf zwei Rädern unterwegs in der EU, lautet eines der Ziele der Radtour im Jahresübergreifenden Projekt der Borkener Stadtjugendpflege. In der heutigen schnelllebigen Zeit, getrieben von Geschwindigkeit und Effizienz, will Steffi Schulte eine Landkarte von Europa entstehen lassen, die mit Erfahrungsberichten von Begegnungen, Foto- und Videodokumentationen und Reiseerlebnissen der anderen Art gefüllt ist. „Das persönliche Erleben im Rahmen des langsamen Reisens wird im Mittelpunkt stehen“, formulierte mit Selbstvertrauen die Stadtjugendpflegerin. So soll auch auf vornehmlich verkehrsarmen Routen die Strecke von Borken nach Brüssel zurückgelegt werden.

Strecken- und Tourenplanung
Die Tagesetappen sind maximal 200 Kilometer lang. Damit Jung und Alt, Menschen zwischen 12 und 85 Jahren teilnehmen können, werden die Strecken der gewollten Mehrgenerationenveranstaltung in einem Stafettensystem zurückgelegt. Neben einer täglichen 50-Kilometer-Strecke werden zwei längere Strecken je nach körperlicher Leistungsfähigkeit zur Auswahl stehen. Die Gruppe der gesamten Teilnehmer splittet sich täglich in drei kleinere Gruppen auf, die wiederrum an unterschiedlichen Punkten starten. Ein Reisebus sowie ein Ersthelferfahrzeug begleiten die Tour. Auf Komfort wird weitgehend verzichtet. Denn die Übernachtungen erfolgen in Turnhallen oder Gemeindehäusern, eine einfache Küche wird von den Teilnehmern selbst zubereitet.

Weitere Informationen und Anmeldung: Stadtjugendpflege Borken, Steffi Schulte, Telefon 05682 808-185, stephanieschulte@borken-hessen.de, oder unter www.jugendpflege-borken.de.

Quelle: Stadt Borken (Hessen)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare mit Beleidigungen, jugendgefährdeten Inhalten und dergleichen, werden gelöscht. Konstruktive Meinungen jederzeit willkommen!