15.12.2011

Richtfest für Neubau am Standort der Gombether Mühle

Bauarbeiten im Zeit- und Kostenplan 

Der Richtkranz mit seinen bunten Bändern weht seit Montag, 5. Dezember über dem Neubau am Standort der ehemaligen Gombether Mühle. Das hat natürlich seinen Grund, denn auf dem Gelände entsteht seit September ein Tagungs- und Gästehaus, das künftig als Ausbildungszentrum von der Hephata-Diakonie genutzt wird. Bildungsprogramme für Schulklassen und Jugendgruppen zum Thema Landleben und Zusammenleben in Europa sind vorgesehen.


Vom First des Rohbaus sprach Zimmermeister Rainer Bangert seinen Richtspruch für den Neubau des Tagungs- und Gästehaus am Standort der ehemaligen Mühle im Borkener Stadtteil Gombeth.


Ein heftiger Schneeschauer hatte sich gerade verzogen, als Bürgermeister Bernd Heßler Mandatsträger der Kommune, Mitglieder des Ortsbeirates, Planer, Baufirmen und Vertreter des künftigen Nutzers zum Richtfest begrüßte. „Dieser Bau motiviert. Alles passt, die Arbeiten laufen planmäßig und liegen in der Zeit.“ Er lobte die gelungene Integration des Neubaus in den vorhandenen Gebäudekomplex mit einer künftigen Nutzfläche von rund 235 m². „Der Baukörper wirkt vor allem nicht klotzig!“ so Bürgermeister Bernd Heßler. 436.000 Euro wurden bisher verbaut oder sind als Aufträge, vor allem an Betriebe aus der Region vergeben. Folgeaufträge könnten allerdings erst nach Verabschiedung des städtischen Haushalts Anfang 2012 erteilt werden. Den Neubau eines Tagungs- und Gästehauses bezeichnete er als Meilenstein für die Gombether Dorfentwicklung mit sozialem Charakter.


Schnapsglas zersprungen
Standesgemäß sorgte Zimmermeister Rainer Bangert am Richtkranz für den passenden Richtspruch. Auf das Gelingen des Bauwerks und auf unfallfreie Arbeiten hob er das Schnapsglas, das er nach guter Tradition und gezieltem Wurf im Neubau zerspringen ließ.


Mit gefülltem Schnapsglas stießen v.l. Architekt Gerhardt Armbröster, Projektleiter Rolf Bahlburg, Bürgermeister Bernd Heßler und Teamleiter der Berufshilfe Hephata Holger Erhardt auf das Gelingen des Bauwerks an.

Quelle: Stadt Borken (Hessen)

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