07.09.2011

Unhaltbarer Zustand im Radwegenetz zwischen Kerstenhausen und der Stockelache

Einstimmige Resolution des Stadtparlaments 

In einer gemeinsamen Resolution aller Fraktionen im Stadtparlament fordern SPD, FWG, CDU und Linke den Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden und das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Kassel auf, den seit Jahren zugesagten Lückenschluss der Radwegeverbindung zwischen dem Borkener Stadtteil Kerstenhausen und dem Naturbadesee Stockelache umzusetzen.

Die Entwicklungen im Radtourismus sind positiv und steigend, so Carsten Schletzke, SPD-Fraktionsvorsitzender. So sei der Schwalm-Radweg für Borken und vor allem für den Naturbadesee Stockelache von großer touristischer Bedeutung. Doch massiv und mit Nachdruck rügte er den unbefriedigenden Zustand der Radwegeverbindung zwischen Kerstenhausen und dem Badesee. Die momentane Situation an der B3 und der Kreisstraße in Richtung Arnsbach ist mit einem hohen Gefährdungspotential für alle Radfahrer und ganz speziell für Kinder verbunden. „Die unverbindliche Aussage hinsichtlich einer zeitlichen Umsetzung zum Bau des Radweges ist für die SPD-Fraktion ein unhaltbarer Zustand und kann von uns nicht mehr akzeptiert werden“, stellte Carsten Schletzke klar. Kopfschüttelnd zitierte Lars Bax (FWG) eine Aussage des ASV anlässlich einer Bürgerversammlung in Kerstenhausen, das der Radweg vor Fertigstellung der A49 gebaut sei. Dies sei nicht hinzunehmen, da zugesagt wurde, dass bis Ende 2011 Baurecht geschaffen und die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen seien.

Hohe Gefährdung und Unfallschwerpunkte auf der Strecke zwischen Kerstenhausen und Arnsbach sowie zwischen Kerstenhausen und dem Naturbadesee Stockelache hätten bewiesen, so Heinrich Hesse von der CDU-Fraktion, wie gefährlich das Radfahren auf dieser Straße ist. Deshalb: „Mit der gemeinsamen Resolution wird deutlich gemacht, dass alle Fraktionen am gleichen Strang und in gleicher Richtung ziehen.“

via Stadt Borken (Hessen)

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