31.08.2011

Systematischer und wirksamer Arbeitsschutz

Baugeschäft Rininsland ließ sich erfolgreich zertifizieren

Das Baugeschäft Wilhelm Rininsland KG aus dem Borkener Stadtteil Arnsbach gehört jetzt zu den Betrieben der nordhessischen Region, der hinsichtlich eines systematischen und wirksamen Arbeitsschutzes erfolgreich zertifiziert wurde. Die Urkunde der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft überreichte Dirk Tripp am 23. August an den Juniorchef Philipp Gebhardt. „Durch die Zertifizierung erhöhen wir sicherlich unsere Wettbewerbsfähigkeit“, betonte Seniorchef Hans-Walter Gebhardt. „Gleichzeitig verbessern wir aber auch die Arbeitssicherheit unserer Mitarbeiter.“ Die Vorbereitung und Durchführung der Zertifizierung war mit viel Zeit, einem großen Arbeitsaufwand und mit viel Engagement verbunden. Ein langer Weg bis hin zur Begutachtung und Ausstellung der Urkunde, ergänzte Bauleiter Frank Löhmer. Das Gutachten ist für das Baugeschäft Wilhelm Rininsland ein Gütesiegel für verbesserte Arbeitsqualität, Sicherheit und Arbeitsschutz für die Mitarbeiter. Denn auch die eingesetzten Arbeitsgeräte und Materialien wurden mit in das Gutachten einbezogen.

11 Kriterien
Nach einem ausführlichen Beratungstermin galt es einen umfangreichen Arbeitskatalog von der Arbeitsvorbereitung bis hin zur Fertigstellung abzuarbeiten. Zu den insgesamt 11 Beurteilungskriterien gehörten u.a. das Aufstellen einer Arbeitsschutzpolitik, die Ermittlung und Beurteilung von Gefährdungen einschließlich Anleitung und Umsetzung von Maßnahmen bis zur Kontrolle, Regelungen für Betriebsstörungen und Notfälle, Auswahl und Zusammenarbeit von Subunternehmern, arbeitsmedizinische Vorsorgemaßnahmen sowie Qualifikation und Schulung. Über die geforderten Kriterien der Zertifizierung hinaus, hat das Unternehmen weitere Vorsorgemaßnahmen getroffen. So sind alle Mitarbeiter des Baugeschäfts ausgebildete Ersthelfer und im Besitz eines Staplerführerscheins.

Gültig bis 2014
Auf den Lorbeeren ausruhen kann sich das Baugeschäft Wilhelm Rininsland allerdings nicht. Eine erneute Begutachtung erfolgt im Jahr 2014. Dabei ist Beurteilungskriterium nicht der Erhalt des heutigen Niveaus. Positive Veränderungen müssen nachgewiesen werden. „Neben der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, denn viele Auftraggeber verlangen mittlerweile die Vorlage des Gutachtens, haben wir auch ein Stück Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern. Denn deren langjährige Betriebszugehörigkeiten sind für uns selbstverständliche Verpflichtung“, stellte Seniorchef Hans-Walter Gebhardt klar. Und da gibt es eine eindeutige Parallele zum Gutachten. Zitat: „Die Arbeitsschutzpolitik/Grundsatzerklärung ist klar formuliert und enthält alle wichtigen Aspekte. Der Geschäftsführer und die Führungskräfte betrachten die Mitarbeiter als ein hohes und zu schützendes Gut.“


Zertifizierter Betrieb. Dirk Tripp von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft überreichte die Urkunde an den Juniorchef Philipp Gebhardt. Mit dabei Bauleiter Frank Löhmer (links) sowie Gertraud und Hans-Walter Gebhardt.


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