31.08.2011

Kasseler Gespräche im Café Nenninger

Publikum perfekt auf Borken neugierig gemacht

Kontinuität haben bereits über Jahre die Kasseler Gespräche mit der Autorin und Journalistin Petra Nagel. Die 28. Auflage im Café Nenninger am Friedrichsplatz stand am Abend des 25. August bei schwül heißem Wetter unter dem Motto „Kassel ursprünglich“. Eingeladen hatte Petra Nagel dazu neben Maren Matthes (Intendantin Kultursommer Nordhessen), Dr. Jürgen Barthel (Kämmerer Stadt Kassel), Manfred Schaub (Bürgermeister Stadt Baunatal), Frank Bettenhäuser (Hütt-Brauerei) und Igelforscher Rüdiger Rister (Igelarche Zierenberg) auch Bürgermeister Bernd Heßler und die Borkener Bärenfänger. Alles in allem interessante Persönlichkeiten und interessante Gespräche über rund 150 Minuten.


Spontan und schlagfertig 
Mit Hallo und Getöse unter reichlich Applaus zogen die Borkener Bärenfänger mit ihrem mächtigen Keiler in das Café Nenninger ein. Musikalisch grüßten sie mit dem Bärenfängerlied und standen anschließend Petra Nagel Rede und Antwort. Spontan und schlagfertig zeigten sich die vier Gesellen. Vor allem das Urgestein Frieder Letzing verblüffte die Journalistin mit seinen Bemerkungen und Kommentaren und forderte dabei Lachsalven aus dem Publikum. Walter Sinemus, Helmut Schönewolf, Rolf Deparade und Frieder Letzing hinterließen einen nachhaltigen Eindruck bei den Kasseler Gesprächen.

Prinzipien und Vorstellungen 
Auch Bürgermeister Bernd Heßler war mehr als ein guter Botschafter seiner Großgemeinde. In den Gesprächen erläuterte er den Status eines Ehrenbärenfängers und erklärte den Begriff „Gombether Plätschente“. Er beantwortete Fragen zu seiner Lehrzeit in Kassel, seinem beruflichen Werdegang bei der Wintershall und zu seiner 24-jährigen Amtszeit als Bürgermeister. Dabei legte er Wert auf den Strukturwandel der Stadt, die erreichten Ziele und noch ausstehenden Aufgaben. Er nutzte geschickt die Talkrunde um die Großgemeinde ins rechte Licht zu rücken. Dabei kamen auch seine Prinzipien und Vorstellungen nicht zu kurz.

Fazit
Sowohl Bürgermeister Bernd Heßler als auch die Borkener Bärenfänger haben Borken und ihre touristischen Angebote gut verkauft. Petra Nagel musste bremsen, sonst hätten sie den Zeitplan der 28. Kasseler Gespräche noch ein wenig mehr durcheinander gebracht.


Etwas derb, mit flotten Sprüchen und Erzählungen, hatten die Borkener Bärenfänger schnell das Publikum im Café Nenninger bei den 28. Kasseler Gesprächen erobert.


Das Podium bei den Kasseler Gesprächen nutzte Bürgermeister Bernd Heßler als Bühne um die Stadt Borken ins rechte Licht zu rücken (v.l. Dr. Jürgen Barthels, Bürgermeister Bernd Heßler, Petra Nagel, Rüdiger Rister, Frank Bettenhäuser, Manfred Schaub, Maren Matthes).



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare mit Beleidigungen, jugendgefährdeten Inhalten und dergleichen, werden gelöscht. Konstruktive Meinungen jederzeit willkommen!