24.08.2011

Bäcker-Innung wird weiterer Partner

"1. Nordhessischer Wecke- un Worschtmarkt" am 25. September

Die Bäcker-Innung Schwalm-Eder wird ideeller Partner des „1. Nordhessischen Wecke- un Worschtmarktes“, der am 25. September in Borken veranstaltet wird. Nach der Fleischer-Innung Schwalm-Eder unterstützen damit auch die Bäcker im Schwalm-Eder-Kreis den ehemaligen Schwalm-Eder Brat- und Wurstmarkt. Durch die Beteiligung der Bäcker-Innung wurde auch über den Namen des Marktes neu nachgedacht. Mit der Bezeichnung „Nordhessischer Wecke- un Worschtmarkt“ wurde der Erweiterung Rechnung getragen. Der stellvertretende Obermeister Günter Schwarz (Gudensberg) erklärte, dass die Entscheidung der Innung als Angebot an alle Innungsfachbetriebe zu verstehen sei. Die Zusammenarbeit sei zeitlich nicht begrenzt und könne eine langfristige Entwicklungschance für beide Seiten bieten. Positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Fleischerei-Fachbetrieben hatten die Bäcker bereits bei mehreren Veranstaltungen, wie z. B. auf dem Hessentag in Homberg gemacht. Der Markt in Borken sei somit eine Fortsetzung und kein Novum, erklärte Günter Schwarz. Profitieren sollen besonders die Besucher des „Wecke- un Worschtmarktes“ mit zusätzlichen Angeboten aus den Backstuben im Kreis.

Bäcker und Fleischer waren schon auf dem Hessentag 2008 ein gutes Team. Nun  arbeiten sie auf dem „1. Wecke un Worschtmarkt“ in Borken zusammen. Fleischer-Obermeister Fritz Kästel, ehemalige Bäcker-Obermeister Günter Gronowski und der Stellvertretende Obermeister Günter Schwarz. (Foto: Wolfgang Scholz, Kreishandwerkerschaft)



Geschmacksvielfalt
Das Bäcker-Handwerk habe im Schwalm-Eder-Kreis eine lange Tradition und die meisten familiengeführten Unternehmen tragen in besonderer Weise zur guten und gesunden Ernährung bei. Viele Betriebe fühlen sich dem Regionalprinzip verpflichtet und kaufen ihr Getreide und die Zutaten in der Region ein. Zudem stellen die Bäckereien vielerorts die Grundversorgung im ländlichen Raum sicher, meinte Günter Schwarz. Da sei es folgerichtig, dass die Innung sich als Partner der Region verstehe und das Angebot einer Beteiligung des Marktes wahrnahm. Der „Wecke- un Worschtmarkt“ gebe dem Verbraucher die Möglichkeit, die Vielfalt der regionalen Produkte zu erleben und zu schmecken. Ebenso, wie das Fleischer-Handwerk im Kreis stehe auch das Bäcker-Handwerk für Produktvielfalt mit hohen Qualitätsansprüchen.

Besucherzahlen steigen
Der Markt entwickle sich weiter als Treffpunkt des Lebensmittelhandwerks in der Region, sagte Berthold Schreiner, der den Markt seit 2007 veranstaltet. Mit 42 Ausstellern und über 8.000 Besuchern im letzten Jahr wachse der Markt stetig von Jahr zu Jahr weiter. Für dieses Jahr erhofft sich Berthold Schreiner erstmals mehr als 60 Aussteller und rund 10.000 Besucher. Unterstützt wird der Markt u. a. von der Fleischer-Innung Schwalm-Eder, der Stadt Borken, der Borkener Gewerbevereinigung und nun auch von der Bäcker-Innung Schwalm-Eder. Die Schirmherrschaft übernimmt Landrat Frank-Martin Neupärtl.

Eine sehr gute Besucherresonanz kennzeichnete bisher den Schwalm-Eder Brat- und Wurstmarkt. Im künftigen „Nordhessischen Wecke- un Worschtmarkt“ ist am 25. September auch die Becker-Innung Schwalm-Eder dabei.

Quelle: Stadt Borken (Hessen)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare mit Beleidigungen, jugendgefährdeten Inhalten und dergleichen, werden gelöscht. Konstruktive Meinungen jederzeit willkommen!